Rügen Karte Rügen Home


Wiek



Gemeinde Wiek auf Rügen Unser Urlaubsort

Wiek ist unser Urlaubsort, warum haben wir uns Wiek ausgesucht? Wir wollten nach Wittow, dort habe ich gute Voraussetzungen zum Angeln und auch der Hund ist dort kein Hindernis. Dann war noch ein Kriterium, meine Frau muss die Möglichkeiten haben sich zu beschäftigen, wenn ich mit dem Auto zum Angeln bin. Dies alles haben wir in Wiek gefunden, es gibt einen Bäcker, zwei Lebensmittel Läden. Ein paar kleine Läden zum einkaufen und Kaffee trinken ist auch an mehreren Orten möglich. Dies alles ist bei einem herrlichen Ausblick auf den Leuchtturm von Hiddensee möglich. Der Hafen bietet auch die Möglichkeit zur Unterhaltung. Mal die Jachten ansehen, ein Eis vom Hafenkiosk oder ein schnelles Fischbrötchen vom „Flotten Fisch“, dazu aber mehr im Kapitel Essen. Auch eine Fähre nach Hiddensee fährt von Wiek aus, im Mai leider erst ab Mittag. Da sich die Fahrpläne regelmäßig ändern, werde ich Sie hier nicht aufführen, bitte sehen Sie direkt bei der Reederei-Hiddensee nach.
Wiek liegt im Norden der Insel, auf der Halbinsel Wittow, was das Windland heißt. Den Wind spürt man auch ständig, ob ich in den letzten 10 Jahren 10 windstille Tage erlebt habe, wage ich zu bezweifeln. Dafür haben wir aber auch selten Tage gehabt an denen es durchgängig geregnet hat. Auch sind wir schon mal in Sellin abgehauen, weil da alles unter Wasser stand. Bis zur Wittower Fähre hat es so geregnet, das selbst einheimische nicht schneller als 80 km/h fuhren. Übergesetzt nach Wittow und es schien nur noch die Sonne. Mit der Wittower Fähre haben wir schon mal der erste Möglichkeit der Anreise nach Wiek. Über die Fähre ist es der kürzeste Weg, ich kenne Leute denen ist die Fähre zu teuer und machen dafür eine Umweg. Ich kaufe 10 Karten und buche diese unter Urlaub ab. Spätestens auf der Fähre wird dann unser Hund ganz nervös und weiß gleich sind wir da. Wir sind dann in Wiek, der Ort der angeblich 1165 das erste mal als „Vikr“ erwähnt wurde, dabei ist die Rede davon das es sich um einen slawischen Burgwall handeln sollte. Wyk soll Honigwiese heißen, wobei Wyk im friesischen auch Bucht bedeuten soll. Ich werde es nicht eindeutig entschlüsseln können. Wiek gehört zum Landkreis Rügen seit 1818. 1820 bekam Wiek als größtes Dorf Rügens ein Spritzenhaus. Nach einem großen Hochwasser im Jahre 1872 wurde der Friedhof auf dem alten Slawenwall angelegt. Wenn man das weiß, kann man sich vorstellen wie ein Wall früher aussah, die Erhöhung heute ist für mich unter einem Meter. !883 bekam Wiek ein kaiserliches Postamt im heutigen Restaurant Bismarck. Und jetzt noch ein wichtiges historisches Ereignis, 1903 erhielt Wiek seine erste Straßenbeleuchtung. Heute hat Wiek über 1200 Einwohner, neben dem Tourismus dürfte die Werft und das Kinderkurheim die größten Arbeitgeber im Ort sein.

Wir haben diverse Spaziergänge die wir regelmäßig in und um Wiek gehen. Die kleine Hunderunde: da gehen wir aus dem „Kleinen Moorweg über die Hauptstraße an der Autowerkstatt vorbei, bis der Fußgängerweg kommt, der in den Ahornweg führt, dem folgen wir in die Neubausiedlung. Wir gehen auf unterschiedlichen Wegen zur Boddenstraße, dann direkt oder über den Boddenblick zur Straße der Jugend. Jetzt am Bodden entlang bis zum Hafen. Jetzt muss der Hund leiden, wir kehren dann immer bei Thomas ein. Thomas betreibt den Flotten Fisch, die „Fischbude“ am Hafen. Die große Hunderunde: Da gehen wir vom „Kleinen Moor Weg“ in den „Großen Moorweg“ in Richtung Süden. Dann geht es über die „Gerhard-Hauptmann-Straße“ am Dorfteich in die Teichstraße Richtung Süden. An der „Genossenschaft biegen wir rechts in den Feldweg (Panzerplatten) ein. Den Feldweg gehen wir bis zu den „Gärten“(Foto einfügen), hier gehen wir entweder rechts, wenn wir nicht so weit laufen wollen oder weiter gerade aus, beide Wege führen aus die „Straße der DSF“, die zweite Variante ist halt etwas länger. Jetzt auf unterschiedlichen Wegen durch den Ort zurück. Hafenstraße heißt Thomas, weiter „Straße der DSF“ ist Sonntags Fleisch essen = Zigeunerschnitzel im Hafencafé.



















Blaue Route am Bodden entlang

Grüne Route, dauert ca. 1:30, man kann aber abkürzen


Dann die Sonntagsrunde, hier muss ich sagen das meine Frau und ich auch schon mal ein paar Stunden unterwegs sind. In der Regel über die Teichstraße Richtung Süden, zum Galgenberg, dort steht eine Bank und auch eine kleine Schutzhütte zum verschnaufen. Jetzt geht es meisten rechts herum durch die Felder, da kann der Hund frei laufen. Allerdings ist gerade hier auf dem Weg Vorsicht geboten, es fahren über diesen Schotterweg extrem viele Autos. An der nächsten Möglichkeit empfehle ich rechts wieder Richtung Wiek durch die Felder zugehen, sonst werde es mehr als vier Stunden. Geht man rechts kommt man über den Feldweg mit den Panzerplatten aber wir gehen dann meist direkt durch das Feld weiter in den Ort.


Nach unseren Spaziergängen landen wir fast immer im Hafen. Der Hafen besteht aus zwei Teilen, dem Hafen und dem Hafendorf. Das es zwei Teile sind muss den Touristen nicht interessieren, der gesamte Hafen ist ein schöner zentraler Platz. Im Hafen gibt es neben den Speiselokalen und Souvenirgeschäften auch einige maritime Angebote, die Werft , Angelwunder, die machen Guiding, einen kleinen schwimmenden Angelladen sowie ein Bootsverleih, und noch ein Bootsverleih angelladen-rügen. Wir sind dem Hafendorf verbunden, dort liegt die Pauline und die Webcam vom Hafendorf ist natürlich immer einen Blick wert wenn man nicht auf der Insel ist.
Seit 2014 ist die Kreidebrücke nicht nur ein Wahrzeichen auf Postkarten, sondern kann nach der gelungenen Restaurierung auf begangen werden, was den Blick auf den Bodden noch schöner macht. Dann ist nach den Spaziergängen meistens noch platz für ein kleines Fischbrötchen, wenn nicht eine kleine Fischplatte beim Flotten Fisch angesagt ist.



St. Georg Wiek
Das wohl berühmteste Gebäude von Wiek, dürfte die Pfarrkirche St.Georg sein, Zisterzienser errichteten das dreischiffige gotische Backsteingebäude. Der freistehende Glockenturm ist im 16. Jahrhundert angebaut worden, nachdem der eigentliche Kirchturm zerstört wurde. „Ritter St. Georg zu Pferde“ ist in einer 1,75 m hohen Holzfigur abgebildet. Die Orgel stammt aus dem 18. Jahrhundert, der Orgelbauer August Wilhelm Grüneberg hat sie gebaut. Hier noch technische Angaben, wohl dem der sie zu deuten weiß: Die Orgel wurde von F.A. Mehmel um das zweite Manual erweitert. Das Schleifladen-Instrument hat 9 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Trakturen sind mechanisch. Etwas zur gleichen Zeit wurde der barocke Altar von Michael Müller gebaut, auch das Taufbecken und die Beichtstühle, die Gruft wurde wohl später angebaut. Das Küsterhaus (Foto einfügen), ist das blaue Haus neben der Kirche, allerdings ist es von der Hauptstraße her nicht zu sehen, man muss hinter die Kirche, da steht es rechts. Wann geöffnet ist steht seit einigen Jahren netter Weise auf einem Schild vor dem Haus. Davor musste man einfach schauen wann die Tür offen war.


Das Tourismusbüro befindet sich in dem Gebäude der Bismarkstuben, gleich auf der Ecke an der Hauptstraße, hier bekommt man von freundlichen Menschen immer nette und qualifizierte Auskünfte, weiß man nicht sofort, wird sich direkt erkundigt. Hier kann man seine Kurtaxe bezahlen, wenn dies nicht der Vermieter übernimmt.

Ortsplan von Wiek

Flotter Fisch

Hier am Fischwagen hat es angefangen, Heringsplatte auf eine Kuchenplatte aus Pappe, man was hat die geschmeckt (nicht die Pappe!). Dann gab es ein paar nette Abende mit diversen anderen Gästen und heute würde ich Thomas als Freund bezeichnen wobei mir jeder Zeit klar ist, er lebt von uns Touristen


Der Wagen ist Vergangenheit, jetzt steht die "Fischbude" auf festen Beton. Dadurch ist das Essen aber nie schlechter geworden. Wenn von mir jemand eine Empfehlung zum Essen auf Rügen haben will, das ist immer mein erster Tip. Es kommt regelmäßig ein Taxi, das für Kunden aus Stralsund Fischbrötchen holen muss und auch die Einheimischen kaufen Ihren Fisch bei Thomas, das ist mehr als ein Gütesigel.

Fischgaststätte Jacobs

Wir kehren hier seit 2004 immer mal wieder ein, damals war es die einzige Gaststätte in Wiek die Sonntags Mittags auf hatte. Bis heute essen wir meistens Sonntags dort, da möchte meine Frau Fleisch haben. Auch wenn es Fischgaststätte heißt, die Schnitzel sind auch sehr gut. Wenn wir mal Fisch essen, dann ist der auch immer sehr gut.

Hafendorf Wiek

Das Hafendorf, ist ein Teil des Hafens, hier gibt es nicht nur Informationen zu Liegeplätzen, sondern vieles mehr.
Auf der alten Seite hatte ich den Link mir "Ein Blick" überschrieben, es ist wohl die genialste Webcam auf der Insel.

Unser Vermieter

Der Highlander-Hof ist seit einigen Jahren unser Quartier, allerdings sind wir immer im Scheunenviertel. Die Hunde vertragen sich nicht, wobei es unsere Zicke ist die den sonst sehr braven Hofhund angeht. Das sind die Vermieter die man braucht um einen Urlaub zu verbringen, wenn man Ruhe braucht hat man Ruhe, wenn man Unterstützung braucht bekommt man die Unterstützung. Gisela und Reini sind alt eingesessen, Sie kennen also alles und jeden. Wenn mal also Informationen braucht, hier bekommt man Sie. Auch ist die Gemeinschaft der Urlauber sehenswert.

Kiten in Wiek

Surfen und kiten ist in Wiek sehr angesagt. Für uns immer ein Schauspiel wenn die in Massen über den Bodden jagen. Bei den Surfern kann ich es ja noch verstehen, aber wie die Kiter es schaffen sich nicht mit Ihren Seilen zum Kite zu verheddern grenzt schon fast an ein Wunder.
Wie das mit den Surf und Kiteschulen in Wiek läuft kann ich nicht sagen, direkt am Campingplatz ist eine, aber auch an anderen Stellen sind wohl mobile Camps. Wer Interesse hat fragt am besten die Leute vorort.